Warum Gäste nicht erscheinen
Die wenigsten No-Shows sind böse Absicht. Der häufigste Fall ist schlicht Vergessen – zwischen Buchung und Termin liegen Tage, und niemand hat daran erinnert. Der zweithäufigste ist die Absage, die nicht stattgefunden hat, weil sie zu umständlich gewesen wäre.
Daraus folgt die Reihenfolge der Maßnahmen. Bevor Sie über Gebühren nachdenken, sollten Bestätigung, Erinnerung und ein Absagelink stehen, der in einem Klick funktioniert. Diese drei Punkte kosten nichts und fangen den größten Teil ab.
Erst wenn das läuft und die Quote immer noch hoch ist, wird eine Regelung sinnvoll – und dann in dieser Reihenfolge: klare Stornofrist, Erfassung der Ausfälle, und ganz zuletzt eine Gebühr, deren rechtliche Voraussetzungen Sie kennen sollten.

Der häufigste Grund für einen No-Show ist nicht Rücksichtslosigkeit. Es ist ein Termin, an den niemand erinnert hat.
Die Maßnahmen in der Reihenfolge ihrer Wirkung
Bestätigung sofort
Worum es gehtOhne Bestätigung weiß der Gast nicht sicher, ob die Buchung angekommen ist – und behandelt sie entsprechend unverbindlich.
Bei HalloTischGeht unmittelbar nach der Buchung raus, mit Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Ihrem Namen.
Erinnerung vor dem Termin
Worum es gehtVergessen ist der häufigste Grund. Eine Erinnerung beseitigt ihn.
Bei HalloTischGeht automatisch vor dem Termin raus. Sie müssen daran nicht denken.
Absagen leicht machen
Worum es gehtWer anrufen muss, um abzusagen, sagt oft gar nicht ab. Ein Klick ändert das Verhalten spürbar.
Bei HalloTischIn jeder Mail steht ein Absagelink. Ein Klick, und der Platz ist wieder frei – und geht an die Warteliste.
Stornofrist festlegen
Worum es gehtOhne klare Frist gibt es keine gemeinsame Erwartung, an die man sich halten könnte.
Bei HalloTischFormulieren Sie sie freundlich und nennen Sie sie in der Bestätigung. Was dabei zulässig ist, behandelt unser Ratgeber.
Ausfälle erfassen
Worum es gehtOhne Zahl wissen Sie nicht, ob Ihre Quote bei zwei oder zwölf Prozent liegt – und ob eine Maßnahme etwas gebracht hat.
Bei HalloTischEin Tipp auf „Nicht erschienen“, 30 Sekunden lang widerrufbar. Die Zahl steht danach in der Auswertung.
Gebühr als letztes Mittel
Worum es gehtEine Gebühr wirkt, kostet aber Sympathie und muss rechtlich sauber vereinbart sein.
Bei HalloTischHalloTisch zieht keine Zahlungen ein. Wenn Sie das brauchen, ist es ein Auswahlkriterium – lesen Sie vorher unseren Ratgeber zur No-Show-Gebühr.
Passt auch dazu
Digitale Warteliste
Ausgebucht ist nicht verloren, wenn jemand absagt.
Reservierungssystem für Steakhäuser
Planbare Küche, hohe Bons, verlässliche Zeiten.
Reservierungssystem für Fine Dining
Lange Sitzzeiten, Tischwünsche, Planungssicherheit.
Buchungssystem für Restaurants
Tische, Gruppen, Räume und Veranstaltungen buchbar machen.
Kurz beantwortet
Was ist eine normale No-Show-Quote?+
Sie schwankt stark nach Betriebsart, Wochentag und Vorlaufzeit, weshalb eine allgemeine Zahl wenig aussagt. Aussagekräftig ist nur Ihre eigene – messen Sie sie einen Monat lang, bevor Sie Maßnahmen ergreifen, sonst wissen Sie hinterher nicht, ob etwas gewirkt hat.
Welche Maßnahme wirkt am stärksten?+
Erfahrungsgemäß die Kombination aus Erinnerung und einem Absagelink, der wirklich in einem Klick funktioniert. Beides zusammen verwandelt einen Teil der stillen No-Shows in rechtzeitige Absagen – und die kann man weitervergeben.
Darf ich eine No-Show-Gebühr verlangen?+
Grundsätzlich ja, wenn sie wirksam vereinbart wurde und der Höhe nach angemessen ist. Die Einzelheiten – Formulierung, Zeitpunkt der Vereinbarung, Nachweis – behandeln wir im Ratgeber ausführlich. Das ist kein Punkt, den man nebenbei erledigt.
Zieht HalloTisch Gebühren für mich ein?+
Nein. Wir erfassen Ausfälle und helfen, sie zu vermeiden, wickeln aber keine Zahlungen ab. Wenn das Einziehen für Sie zwingend ist, sollten Sie das bei der Auswahl berücksichtigen.
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